<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gmd-Soundtrax</title>
	<atom:link href="http://www.gmd-soundtrax.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.gmd-soundtrax.de</link>
	<description>What you hear is what you see</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 22:38:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Presse</title>
		<link>http://www.gmd-soundtrax.de/archives/135</link>
		<comments>http://www.gmd-soundtrax.de/archives/135#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 19:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedemann Freiherr von Rechenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gmd-soundtrax.de/wordpress/?p=135</guid>
		<description><![CDATA[In jedem Geräusch steckt Musik &#8211; Der Klangkünstler und Komponist Friedemann von Rechenberg sucht ständig nach neuen Tönen Kein Alltagsgeräusch, kein zufällig entstandener Ton ist für Friedemann von Rechenberg uninteressant. „Alles ist Schwingung. Wenn man in Resonanz mit den Dingen &#8230; <a href="http://www.gmd-soundtrax.de/archives/135">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="PageDiv">
<p><strong>In jedem Geräusch steckt Musik &#8211; Der Klangkünstler und Komponist Friedemann von Rechenberg sucht ständig nach neuen Tönen</strong></p>
<p>Kein Alltagsgeräusch, kein zufällig entstandener Ton ist für Friedemann von Rechenberg uninteressant. „Alles ist Schwingung. Wenn man in Resonanz mit den Dingen geht, spürt man die innere Verbundenheit mit ihnen“, lautet seine Maxime. Diesen Schwingungen ist er ständig auf der Spur, experimentiert mit ihnen und setzt sie zu Klangmustern zusammen. Akustisch und elektronisch gefundene und erzeugte Klänge fließen in seine Arbeit als Musiker, Filmkomponist, Sounddesigner und Dozent in Augsburg und München ein.</p>
<p>Er spielt auf zerbrochenen Kacheln, elektronisch präpariertem Kinderspielzeug, auf aus Abfall gebauten Klangobjekten und natürlich auch auf Instrumenten wie Piano, Saxofon und Drums, mit denen er die Munich Jazz School absolvierte. „Ich liebe die unkonventionelle Behandlung traditioneller Instrumente zugunsten neuer Artikulationsmöglichkeiten“, erläutert er seine Vorgehensweise. Hinzu kommen elektronisch und elektromagnetisch gewonnene Klänge: „Das menschliche Ohr kann elektromagnetische Schwingungen nicht direkt aufnehmen, mit speziellen Pickups werden Radios, Bildröhren und anderes zu neuen Klangquellen.“</p>
<p>Die ständige Suche nach akustischen Phänomenen spiegelt sich auch in Friedemann von Rechenbergs Studio, das er sich nach seinem Studium an der Ludwigsburger Filmakademie in Westerringen eingerichtet hat: eine faszinierende Mischung aus moderner digitaler Technik, Klangobjekten und einer Elektronik-Bastelwerkstatt.</p>
<p><em>Farbe, Form und die Technik der Collage</em></p>
<p>„Beeinflusst durch meinen familiären Hintergrund &#8211; meine Mutter ist Malerin &#8211; wird Synästhesie für mich immer wichtiger“ sagt der 36-jährige Musiker. „Farbe, Form, die Technik der Collage &#8211; ich möchte neue Möglichkeiten entdecken, akustische und visuelle Elemente interaktiv zu vereinen.“</p>
<p>Ein Ziel, dem er sich in seinen Projekten konsequent nähert. Sei es sein Beitrag als Remixer und Musiker 2004 bei den Händelfestspielen in Halle, für den er den ElectricRenaissance Musikpreis erhielt; sein Jazz-Tanz-Projekt „Round Midnight“, das er 2008 im Stadttheater Landsberg und in München zusammen mit der Tänzerin Carola von Herder und dem Bassisten Peter Bockius aufführte, oder in seinen Vertonungen von Spiel- und Dokumentarfilmen, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde.</p>
<p>„Bei der Vertonung eines Films geht es um eine optimale Verschmelzung der auditiven mit der visuellen Ebene. Ein einzelner Ton kann die gesamte Dramaturgie des Films verändern. Zur Musik werden bestimmte Klänge extra für den jeweiligen Film hinzuerfunden, das ergibt einen interessanten Zwischenbereich zu den klassischen Filmgeräuschen.“</p>
<p>Im idyllischen Westerringen im südlichen Landkreis fühlt sich der Klangkünstler wohl, findet er die richtige Mischung aus Betriebsamkeit und Ruhe. Gerade war ein vielköpfiges Filmteam da, um Musik und Sound zu dem Spielfilm „Freche Mädchen“ aufzunehmen. „Eben noch hat man sich mit kreativen Menschen ausgetauscht, und jetzt beginnt wieder das einsame Arbeiten im Studio.“ Eine Klangprobe gibt es im Netz auf www.mobilfilm.de (Augsburger Allgemeine, Ingeborg Anderson)</p>
<p><strong>Auszeichnung &#8211; Filmmusik made in Westerringen</strong></p>
<p>Gerade ist Friedemann von Rechenberg aus Frankreich zurückgekommen. Er war dort beim „Festival International du Film d’Aubagne“ in Südfrankreich, wo der von ihm vertonte Kurzfilm „Narzissen“ für die Auszeichnung „Beste Filmmusik“ nominiert war.</p>
<p>„Die Einladung zu diesem Festival ist sehr begehrt“ berichtete der in Westerringen wohnende Filmkomponist. „Mehr als 1100 Kurzfilme aus der ganzen Welt wurden eingereicht und nur 63 akzeptiert. Und dann noch für den „Grand Prix de la meilleure musique originale“ nominiert zu werden &#8211; das war schon ein besonderes Erlebnis.“ Und eine Verlängerung der Liste seiner zahlreichen Preise und Auszeichnungen.</p>
<p>Als sehr wichtig bezeichnete Friedemann von Rechenberg vor allem die Begegnungen und den Austausch der Filmemacher während des Festivals. Daraus ergaben sich wichtige Impulse und Kontakte. Der Klangkünstler hatte in der Region zuletzt durch sein Jazz-Tanz-Projekt am Landsberger Stadttheater auf sich aufmerksam gemacht (wir berichteten).</p>
<p>Wenn auch nicht bewußt, so haben Viele seine Musik schon gehört, zu Kurz- und Dokumentarfilmen, die bei ARTE, im ZDF, im Bayerischen Rundfunk und anderen Sendern gezeigt wurden. Beispielsweise zu einem Film über den in Afrika lebenden Krimiautor Henning Mankell, oder zu „Die bessere Seite“ von Regisseur Janek Romero. Zur Filmkomödie „Pura Vida Ibiza“ von Gernot Roll oder in dem Melodram „Die Häßliche“ unter der Regie von Käthe Niemayer, das von RTL gesendet wurde.</p>
<p>Außerdem sei es entscheidend, dass Bild und Musik sich ergänzen und nicht gegenläufig wirken. Das erfordert lange Besprechungen mit dem Regisseur im Vorfeld und intensives Einfühlen in den Stoff.</p>
<p>Kürzlich hat Friedemann von Rechenberg die Musik zu dem Dokumentarfilm „Rich Brother“ geschrieben. Nachdem er beim Thessaloniki Documentary Festival und beim Montreal Filmfest gezeigt wurde, wird er im Herbst auch im ZDF zu sehen sein. (Augsburger Allgemeine, Ingeborg Anderson)</p>
<p lang="de"><strong>Auf der Suche nach neuen Klängen - Friedemann von Rechenberg spielt auch auf zerbrochenen Kacheln</strong></p>
<p>Während man sich noch wundert, warum die zerbrochenen Kacheln auf dem Tisch so ordentlich aufgereiht sind, beginnt Friedemann von Rechenberg, mit zwei Stöckchen darauf zu spielen. Klare Töne reihen sich zu einer schwingenden Melodie.</p>
<p>„Ich bin immer auf der Suche nach neuen Klängen“, lächelt der Musiker. Vom idyllischen Westerringen aus hat er sich als Sounddesigner, Remixer und Musikproduzent einen Namen gemacht. Überall in seiner Umgebung, auch im Unbeachteten, Weggeworfenen, findet er neue Klänge. Manchmal entstehen aus seinen Funden neue Instrumente, wie das „Kachelvibraphon“. Oder eines, das aus alten Aluminium-Plattentellern und weiteren Metallteilen besteht und das er mit dem Geigenbogen streicht und mit den Fingern anschlägt. Und diese neuen Klänge werden dann Teil seiner vielfältigen musikalischen Projekte.</p>
<p>So zuletzt bei dem Jazz-Tanz-Projekt „Round Midnight“ im Stadttheater Landsberg, wo er zusammen mit der Tänzerin Carola von Herder und dem Bassisten Peter Bockius eine seiner Kompositionen mit großem Erfolg aufführte.</p>
<p>Künstlerische Einflüsse</p>
<p>„Dass ich einen künstlerischen Beruf ergreife, hat sich zwangsläufig ergeben“ erzählt der Mittdreißiger. Aufgewachsen in einem Haus mit vielen Instrumenten und künstlerischen Einflüssen (seine Mutter ist die Dichterin und bildende Künstlerin Inifrau von Rechenberg), begann er früh, Klavier und Trommeln zu spielen. Später kam der Synthesizer dazu.</p>
<p>Er spielte in verschiedenen Bands und besuchte, als er sich entschied, die Musik zu seinem Beruf zu machen, die Jazz School München. Anschließend studierte er Filmmusik und Sounddesign an der Filmakademie in Ludwigsburg. 2004 erhielt Friedemann von Rechenberg den hochdotierten Electric-Renaissance-Musikpreis im Rahmen der Händelfestspiele in Halle.</p>
<p>„Eigentlich bezeichne ich mich gerne als Klangkünstler, denn das trifft meine Arbeit am besten“ sagt er. Davon erzählt auch sein Arbeitsplatz: eine raumfüllende Studioanlage, an den Wänden Regale mit zahlreichen Büchern, Ordnern und einer Sammlung von Utensilien, die als Klangkörper eingesetzt werden können &#8211; Mini-Flügel, Maultrommeln, Gefäße und mehr. Er verwendet sie in seinen Kompositionen, die aus elektronischen und akustischen Elementen entstehen.</p>
<p>Friedemann von Rechenberg hat Filmmusiken geschrieben, Theater- und Tanzprojekte entwickelt, wirkt mit bei Performances mit Künstlern oder bei den Lyrikperformances Inifrau von Rechenbergs. Experimentierfreudig wie er ist, hat er gerade musikalisches Neuland betreten, indem er an einer Netzwerk-Session mit renommierten Musikern mitwirkte.</p>
<p>Dabei ermöglichte es eine eigens entwickelte Software, dass Musiker von ganz unterschiedlichen Orten aus miteinander jammen konnten und der Sound über eine Mehrkanalanlage zeitgleich in der Münchner Klanggalerie T-U-B-E zu hören war.(Augsburger Allgemeine, Ingeborg Anderson)</p>
<p><strong>Ergreifende Verse &#8211; magische Klangbilder</strong></p>
<p>&#8220;&#8230;vor diesem Hintergrund hätte man die Lyrik-Performance &#8220;Ein Klon Gottes singt&#8221; getrost auch als Multimediale Performance bezeichnen können: Schreibende Kunst vereint sich mit der gestaltenden, der Darstellenden und Musischen &#8230;. eine äußerst gelungene und ereignisreiche Inszenierung. Von Rechenbergs Lyrik ist eine Kalt-Warm-Dusche: wohltuend und schaurig schön: Die beschriebenen Geschichten erzählen von der Heimat und Geborgenheit, aber auch von den Wunden des Krieges und dem Schrecken, von den Tränen der Dunkelheit und den schwarzen Sühnewolken. Dieser lyrische Spagat wurde immer wieder abgelöst von den effektvollen, surrealen Klängen des Sounddesigners von Rechenberg. Dafür hatte er unter anderem lange Saiten quer durch den hinteren Teil des Cafe Voltaire gespannt, ließ diese durch Fingerakrobatik erklingen, oder komponierte eine Geräuschkulisse an seinen Mischpulten &#8230; seine magischen Klangbilder unerstrichen die ergreifenden Gedichte. (Münchener Merkur)</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gmd-soundtrax.de/archives/135/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Otto Perutz</title>
		<link>http://www.gmd-soundtrax.de/archives/117</link>
		<comments>http://www.gmd-soundtrax.de/archives/117#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 19:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedemann Freiherr von Rechenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gmd-soundtrax.de/wordpress/?p=117</guid>
		<description><![CDATA[Mein Ur-Urgroßvater OTTO PERUTZ, war der Gründer und Inhaber der Trockenplattenfabrick in München. Früher verwendeten Fotografen lichtempfindliche Platten, statt des heute üblichen Filmes. Auf diese Platten wurden geeignete chemische Substanzen, welche zunächst als Pulver vorlagen, &#8220;angerührt&#8221; und aufgetragen. Im Lauf der Zeit &#8230; <a href="http://www.gmd-soundtrax.de/archives/117">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Mein Ur-Urgroßvater </span><span>OTTO PERUTZ,</span><span> </span><span>war der Gründer und Inhaber der Trockenplattenfabrick in München. Früher verwendeten Fotografen lichtempfindliche Platten, statt des heute üblichen Filmes. Auf diese Platten wurden geeignete chemische Substanzen, welche zunächst als Pulver vorlagen, &#8220;angerührt&#8221; und aufgetragen. Im Lauf der Zeit entstanden die sogenannten Trockenplatten, welche diese Prozedur ersparten. Mit den Kenntnissen des Fotochemikers J.N.Obernetter (Verfahren zur Emulsionsbereitung mit Gelatine) und den wissenschaftlichen Arbeiten von Prof.Dr. H.W. Vogel (Farbenfotografie) entwickelte OTTO PERUTZ eine Verfahrenstechnik für die industrielle Produktion der annähernd panchromatischen (allesfarbigen) VOGEL-OBERNETTER SILBEREOSINPLATTE. Eine revolutionäre Veränderung: endlich Farbbilder für jedermann. Über 40 Jahre lang wurden Perutzfilme von AGFA vertrieben.</span><span> </span><span>Während des 2.Weltkrieges wurden Perutzfilme von den Nazis verwendet.</span><span>OTTO PERUTZ war Jude.</span></p>
<table border="0" cellspacing="8" cellpadding="0" bgcolor="#666666">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="144" height="12"><span>03. August 1847</span></td>
<td valign="top" width="583"><span>Der Chemiker OTTO PERUTZ wurde in Teplitz geboren</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="144" height="18"><span>1880</span></td>
<td valign="top" width="583"><span>Gründung der Trockenplattenfabrik</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="144" height="13"><span>1882</span></td>
<td valign="top" width="583"><span>Produktreife der VOGEL-OBERNETTER SILBEREOSISNPLATTE</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="144" height="13"><span>1896</span></td>
<td valign="top" width="583"><span>PERUTZ-PLATTEN werden für erste Röntgen-Aufnahme-Experimente eingesetzt.</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="144" height="13"><span>1897</span></td>
<td valign="top" width="583"><span>Verkauf des Werkes</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="144" height="16"><span>1872 &#8211; 1876</span></td>
<td valign="top" width="583"><span>Betriebsdirektor</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="144" height="41">1902 &#8211; 1922</td>
<td valign="top" width="583">und Mitglied im Aufsichtsrat (Chemiker und Fabrikant) der damaligenBayerischen Aktiengesellschaft für chemische und landwirtschaftlich-chemische Fabrikate München/Heufeld (heute Firma Süd-Chemie AG)</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="144" height="17"><span>18.Januar 1922</span></td>
<td valign="top" width="583"><span>OTTO PERUTZ starb in München</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="144" height="13"><span>1913</span></td>
<td valign="top" width="583"><span>Das Werk produziert perforierte Kinefilme</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="144" height="13"><span>1946</span></td>
<td valign="top" width="583"><span>Erste Auslieferung von Kinefilm an die Bavaria Filmstudios</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img class="alignnone" title="Trockenplattenfabrik" src="http://www.gmd-soundtrax.de/wp-content/uploads/2011/11/Otto-Perutz.jpg" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gmd-soundtrax.de/archives/117/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

